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a change is as good as a holiday – part two

die ersten drei sydney-wochen unserer 2-monatigen reise ans andere ende der welt waren herrlich! das ist jedenfalls das gefühl, welches zurückbleibt wenn ich in nachhinein an diese wundervolle zeit denke.

Photo2es tauchen bilder auf von glücklichen kindern, die befreit von all den winterklamotten über strände und wiesen rennen, von wiederentdeckungen in tiefer erinnerung schlummernden orten sydneys, von blicken auf die schöne oper und der beeindruckenden harbour bridge, an denen sich selbst die kinder nicht satt zu sehen scheinen. ich denke an die unzähligen geplanten oder ungeplanten treffen mit unseren freunden, die meist damit endeten, dass aus einer kleinen verabredung ein picknick in großer runde wurde und vor allem denke ich an das licht! aus welchem grund auch immer: dieser ort hat selbst an bewölkten tagen mehr licht als irgendein anderer, den ich kenne. ich bin überzeugt, dass die fast schon anstrengende helligkeit, die man in jetleg-tagen kaum ertragen kann glücklich macht!

Photo8Photo10fast vergessen sind die anstrengenden momente dieser zeit: auch nach überwindung des jetlegs wollte sich der virus, der uns alle fünf in den letzten tagen in berlin befallen hatte einfach nicht verabschieden und bereitete uns noch lange zeit schmerzende nebenhöhlen, arztbesuche und apothekengänge.

das glück wieder in sydney zu sein war aber zu groß um schlechte laune zu bekommen und die angst, dass unser 3 jähriger nach spätestens einer woche heimweh bekommt war völlig unbegründet, denn erstaunlicherweise betonte gerade er immer wieder, wie schön es ist, „endlich mal wieder in australien“ zu sein. lustig wenn man bedenkt, dass er zwar in diesem land geboren wurde, es aber seit dem zarten alter von 10 monaten nicht mehr besucht hat.

Photo3Photo7bekanntlich soll man ja gehen wenn es am schönsten ist, also flogen wir schweren herzens aber wie geplant nach neuseeland, um mit einem „share-a-camper“ die inseln zu bereisen.

solch große ortswechsel schubsen uns dann immer erstmal wieder in die realität zurück, denn man ist mindestens drei tage damit beschäftigt alle spielzeugautos unter sofas und betten der airBnB- wohnung hervorzukramen, in notsituationen verbrauchte lebensmittel wieder aufzufüllen und die kindertauglich gestaltete wohnung in ihren normalzustand zu befördern. auch die reisetaschen müssen noch ein bisschen enger gepackt werden, denn der große hatte zwischendurch geburtstag und es gilt neue rugbybälle und aufblas- kängurus zu verstauen.

Photo6das frühe aufstehen und das hantieren mit den wahnwitzig vielen gepäckstücken samt beckengurttauglichen kindersitzen nahm uns dann endgültig das langsam eingeschlichene erholungsgefühl aber immerhin ließ der beeindruckende flug über die „neuseeland-berge“ (wie unsere kinder zu sagen pflegen) die reiselust wieder aufflammen. im wohnmobil mussten dann sämtliche tascheninhalte sofort in die vielen aber kleinen klappen verstaut werden, denn schon ohne zusätzliche stolpersteine kann man kaum treten in so einem teil, schon gar nicht wenn man noch einen kinderwagen dabei hat, der praktisch den gesamten innenraum belegt.

Photo5nach diesen tagen waren wir also ungefähr genauso fertig wie am anfang unserer reise, ein ortswechsel ist eben auch immer wieder ein „reality check“. trotzdem lagen wir voller vorfreude in der ersten nacht bei sturm in unserem neuen traum-zuhause für 4 wochen.

und wie sagte meine mutter doch immer so schön? „a change is as good as a holiday“.

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